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Ruhe
Bewahren !!! ... und schnell, aber überlegt handeln!
Ruhiges und besonnenes Handeln kann
Menschleben retten!
Angst ist ansteckend !
Angst und Panik führt zu Fehlhandlungen und somit zur
Gefährdung von Menschenleben.
(In den meisten Fällen, in denen die Feuerwehr Menschen mittels
Drehleitern und Fluchthauben aus ihren Wohnungen "retten"
muss,
liegen solche Fehlreaktionen vor.)
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1. Nicht versuchen bereits verqualmte
Rettungswege zu begehen!
(Gefahr der Rauchvergiftung).
2. In der Wohnung bleiben!
3. Türen geschlossen halten!
4. Notfalls noch zusätzlich mit feuchten Tüchern o.ä. abdichten.
5. Zu einem Fenster oder Balkon gehen und sich dort bemerkbar machen.
6.
Niemals aus dem Fenster springen!
Es sei denn, die Feuerwehr hat ein Sprungpolster aufgebaut und
fordert einen
Menschen auf, ins Sprungpolster zu springen.
7. Befindet man sich in einem verqualmten Raum, so
tief als möglich
auf den Boden legen.
Hier befinden sich meist noch atembare Luft und erträgliche
Temperaturen.
8.
Ein nasses Tuch vor Mund und Nase ist vorübergehend
ein behelfsmäßiger
Schutz.
Im Brandrauch enthaltene wasserlösliche Stoffe werden so im
feuchten Tuch gebunden
und die Schleimhäute werden nicht ganz so stark
gereizt.
Achtung, fehlender Sauerstoff kann / wird damit nicht ersetzt .
9. Zur besseren Orientierung an der Wand entlang tasten.
10. Nach Verlassen eines verqualmten Raumes Türen
sofort schließen.
Man verhindert so die Rauchausbreitung, sichert den Rettungsweg
auch für andere und verlangsamt somit die Brandausbreitung.
11. Niemals einen Aufzug benutzen!
Aufzüge können zu Todesfallen werden. Sie können stecken
bleiben oder in
verqualmten Bereichen anhalten, was zur Folge hat, dass
die Türen nicht mehr
schließen, da durch den Rauch die Lichtschranken
blockiert sind.
12. Feuermeldung
Ohne Rücksicht auf den Umfang des Brandes
unverzüglich die Feuerwehr verständigen !
Beim Anruf ruhig und
deutlich sprechen.
Kein Notruf über e-mail.
13.
Menschenrettung
Nach Möglichkeit sollen alle Hausbewohner
alarmiert und gewarnt werden -
zuerst natürlich die, die direkt vom
Brand betroffen sind. Verletzten oder
gehbehinderten Hausbewohnern beim
Verlassen des Gebäudes helfen.
Nicht durch verqualmte Treppenräume das
Haus verlassen. Keine Aufzüge benutzen.
14. Brandbekämpfung
Wenn die Möglichkeit besteht, kann jeder auch selbst eine
Brandbekämpfung einleiten.
In der Entstehungsphase eines Brandes reicht
zum Löschen der Inhalt eines
Wasserglases aus, nach einer Minute benötigt
man schon einen Eimer voll Wasser,
und wenn die Feuerwehr nach 6-7
Minuten eintrifft, reichen oft
ein- bis zweihundert Liter nicht aus.
Brandbekämpfung aber nur durchführen, wenn
das eigene
Leben nicht gefährdet wird!
Dabei Vorsicht beim Öffnen von Türen! Es besteht
die Gefahr der Stichflammenbildung (sogenannter “Flash-over”) . In
gebückter Haltung vorgehen. Den Rückzugweg's
freihalten. Wird ein Löschversuch
abgebrochen, sofort die Tür des
Brandraumes wieder schließen.
15. Einweisung der
Feuerwehr
Wenn das Haus verlassen wurde, bitte die Feuerwehr an der Straße
erwarten
und einweisen. Es wird dadurch wertvolle Zeit zur
Menschenrettung oder
Brandbekämpfung gewonnen.
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